27/07

2016

Sommerpause im Juli

Wir machen Sommerpause im Juli und sind im August wieder mit dem Diary Slam für euch da.

LeserInnen melden sich gerne bei uns unter mail@diaryslam.de

10/07

2016

"Love is a game, sex is a name"

Gleich mit zwei Superlativen wartete unser 52. Diary Slam auf: Fünf komplett neue VorleserInnen, und 60% davon Männer!
Zum Auftakt las Martin von seiner Reise als 11-Jähriger zu seinem Vater in die USA, auf denen er im Tagebuch sein Englisch eifrig trainierte: "Schule = school".
Tanja präsentierte ihr Lebensmotto als 12-Jährige: "Love is a name, sex is a game", und erste Flirts mit Schulkameraden: "Heute in der Mathestunde hat er mich mit dem Geodreieck geblendet!"
Felix schrieb seine Sorgen vor allem mit Anfang zwanzig auf, denn "das Studium ist ein guter Nährboden für allerlei negative Gefühle".
Luise aus Leipzig haderte in ihrem Tagebuch seitenlang, ob sie IHN nun liebe, doch nicht, oder vielleicht doch?
Und Henning schlug sich als Jugendlicher manch Nächte in Hamburg um die Ohren: "Mit Assis im Nachtbus gebeult. Aber die anderen haben auch geblutet."
Im fulminanten Stechen zwischen Tanja und Henning konnte letzterer den Titel des "Diary Slam Champion Juni" knapp für sich verbuchen. Glückwunsch und Dank an alle! Wir sehen uns nach der Sommerpause im August wieder!

Diary Slam

26/05

2016

"Ich steh voll auf dieses Gangsta-Gehabe!"

Den Auftakt beim 51. Diary Slam machte Nadine mit einem tragikomischen Tagebuch-Auszug aus dem Jahr 1999 über ihre romanische Beziehung mit Onur, der nach vier Tagen jedoch wieder Schluss machte mit der Begründung, sie "sei so anders geworden".
Yvonne ging als zweite an den Start und bewies, dass auch 9-Jährige schon ihren Ärger in Worte gießen können, zum Beispiel über die eigene Mutter, die ihr nicht erlaubte, sich drei weitere Ohrlöcher zu stechen: "Sie steht wohl nicht so auf modern!"
Carlo schlug in seinen Notizen als 21-Jähriger gesellschaftskritischere Töne an, wetterte über die satte Wohlstandsgesellschaft - nicht ohne zu erwähnen, wie er selbst am Vorabend im mexikanischen Restaurant dutzende Gambas verschlungen hatte "wie ein wildes Tier".
Und Lisa las aus einem Brieftagebuch ("Gang Bang Buch") mit ihren Freundinnen und zeigte, was die großen Fragen Pubertierender in der Provinz sind: "Warum wurde ich nicht in einer reichen Familie in New York geboren, sondern als armer Mensch in diesem Kackdorf?"
Mit sprachlichen Perlen wie diesen setzte sich Lisa am Ende im Stechen gegen Nadine als Diary Slam Champion des Monats Mai durch. Glückwunsch an Lisa und Dank an alle mutigen VorleserInnen!
 
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24/05

2016

Nächste Diary Slams

Diese Woche gibt es gleich zwei Diary Slams in Hamburg!
Morgen startet unsere altbewährte Tagebuchschlacht um 20.30 Uhr im Grüner Jäger, und am Freitagabend sind wir im Rahmen des Poetry Slam-Festivals zu Gast im LOLA Kulturzentrum, Bergedorf.
Beide Slams werden wie immer charmant moderiert vom Diary Slam-Master of Tagebuch: Sven!

Für den Dairy Slam in Bergedorf kann man übrigens Karten reservieren, unter 040-724 77 35, oder online unter: www.ticketmaster.de

Leser melden sich unter mail@diaryslam.de oder vor Ort.

03/05

2016

"Glück wird quadriert, wenn man es teilt"

Unser Jubiläums-Slam (50 x Diary Slam!) war wieder ein großes Spektakel:
Zum Auftakt las Mina über ihre Liebe zu Kim, dem Sänger der 90er-Band "Echt". Sie schrieb ihrem fernen Schwarm glühende Briefe, die schon mal endeten mit: "P.S.: Magst du auch gern Duplos?"
Andrea, aus Berlin angereist, nahm die Zuschauer mit in ihren Italien-Urlaub, voller Spanner am Strand, Tequila und ekliger Küsse, die bei näherer Betrachtung so eklig dann doch nicht waren.
Carlo philosophierte über die Frau an sich und zeigte außerdem eindrucksvoll, was man auf einem Drogentrip so alles wahrnimmt, zum Beispiel "ein Flimmern wie ein Jahrestreffen der Glühwürmchen".
Und Sarah las, wie sie als 18-Jährige ein Auslandspraktikum in den USA machte, berichtete von Abschiedstränen am Flughafen und Streits mit der Mutter via Fax quer über den Atlantik.
Im Stechen zwischen Carlo und Mina konnte letztere am Ende den Titel des "Diary Slam Champion April 2016" einsacken. Glückwunsch und Dank an alle!

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08/04

2016

Jubiläum: 50. Diary Slam

Ein Jubiläum feiert Geburtstag: Unser 50. Diary Slam!
Fünfzig Mal Lachtränen, Schamgefühle sowie kollektive Höllenritte in die eigene Jugend und zurück.
Beim Jubiläums-Slam gibt es jede Menge "hard facts" und Quizfragen rund um den Diary Slam, es gibt u.a. mutige Tagebuch-VorleserInnen aus Berlin und Kiel, und dreimal so viele Tagebücher zu gewinnen wie sonst!


Zeitiges Kommen wird empfohlen.
Anmeldungen von VorleserInnen nehmen wir gern noch entgegen.

05/04

2016

So war der 49. Slam

Manch Zuschauer war extra aus München angereist, um dem 49. Diary Slam beizuwohnen, der mal wieder ein Hit war!
Beim letzten Slam noch Jurymitlgied, hatte Sarah diesmal ihre eigenen Jugend-Tagebücher dabei, in denen sie über stinklangweilige Bürojobs fluchte und das trübselige Erwachsenenleben allgemein.
Anja las aus ihrem Tagebuch von 1981, in dem sie in einer schummrigen Ecke einer Kellerparty nach dem Stehblues ihren ersten Kuss bekam.
Isa, aus Halle angereist und bereits Slam-erfahren, präsentierte ihre Teenie-Tagebücher voller weltumspannender Fragen: Wer bin ich? Und ist das Leben nicht komplett sinnlos?
Und Yvonne las von ihrem Schwarm, dem sie einen Brief vor die Haustür legte und mittels Fahrrad und Freundin stalkte.
Im spannenden Stechen zwischen Yvonne und Sarah setzte sich letztere am Ende knapp durch. Glückwunsch und Dank an alle - und bis zum 50. Slam!

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24/03

2016

Wir suchen Dich und Deine Tagebücher!

Das Tagebuch muss raus aus der Schublade, rein ins Rampenlicht! Am 30. März gibt es den nächsten Diary Slam. Wir freuen uns auf eure Tagebücher, Freundschaftsbücher, Liebesbriefe, ... ♥♥♥

Meldet euch vorab gerne unter mail@diaryslam.de oder direkt am Abend.

03/03

2016

So war der 48. Diary Slam

Fast 5 Jahre Diary Slam, und wieder ein einzigartiger Abend:
Beim 48. Slam las Ella aus ihrem Teenie-Tagebuch aus den wilden Neunzigerjahren in einem westfälischen Dorf, voller Füßeln, Fremdgehen, Zungenküsse und Brüderschaftstrinken.
Simon hingegen stellte seine Metropolen-Jugend in Hamburg zur Schau, geprägt von anhänglichen Verehrerinnen und philosophischen Gedanken.
In Johannas Tagebüchern kam vor allem die Schule nicht gut weg, wimmelnd vor lüsterner Schulfotografen und Lehrern mit Lieblingskindern.
Und Kay - Macher des Berliner Diary Slam - las über die eigenen Parties im heimischen Elternhaus, bei denen gesoffen wurde, bis der Vater von der Fasanenjagd kam.
Im aufreibenden Stechen zwischen Kay und Ella setzte sich letztere am Ende als Slam Champion Februar 2016 durch. Glückwünsch und Dank an alle!

 

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20/02

2016

Vorleser*innen gesucht

Das Tagebuch muss raus aus der Schublade, rein ins Rampenlicht! Am 24. Februar haben Vorleser*innen wieder die Chance ihre Schätze aus der Vergangenheit erstmals einem Publikum vorzutragen. Meldet euch vorab gerne unter mail@diaryslam.de oder direkt am Abend.

Wir freuen uns auf euch und eure Einträge aus allen Jahrzehnten!