Was für ein Abend! Bei der Langen Nacht der Literatur im vollen Goldbekhaus lasen fünf Vorleser*innen aus ihren Tagebüchern vor.
Den Anfang machte Lucas, der aus dem Jahr 2013 vorlas: „Ich habe festgestellt, dass 15 sein total Scheiße ist.“
Leonie nahm uns mit in ihre wilden Teeniejahre in den 2010er Jahren, die vorallem von „geilen Tänzen“ und „geilen Jungs“ geprägt waren.
Danach kam Numi auf die Bühne, sie nahm uns ebenfalls mit ins letzte Jahrzehnt. Ihre unglückliche Liebe zu einem vergebenen Jungen versuchte sie mit Handballerpartys und dem ein oder andere Schluck Alkohol zu vergessen.
Auch Talia nahm uns mit in die 2010er Jahre und erzählte uns von ihrer heimlichen Liebe zu einem Klassenkameraden. „Scheiße, ist dieser Junge geil. Ich will ihn verdammt noch mal küssen.“
Alexander, nahm uns dann mit in die 1980er Jahre. Er war eher mit Coolness beschäftigt, was bei einer Augenentzündung ein Problem ist: „Ich muss eine Sonnenbrille tragen. Dann denken alle, ich will cool sein. Dabei bin ich das auch ohne Sonnenbrille!“
Im Stechen zwischen Leonie und Alexander konnte dieser sich mit seiner wilden Schrebergarten-Geschichte beim Publikum punkten.
Besten Dank für diesen „geilen“ Abend an alle Teilnehmer*innen, die uns mit ihren Geschichten einen wahren „Glücksorgasmus“ bescherten.