„Hungary is out, Ballermann is in“

„Hungary is out, Ballermann is in“

Der 102. Diary Slam war wieder ein Fest der Tagebuchergüsse aus drei Jahrzehnten!

Außer Konkurrenz berichtete Ella von ihrem wildesten Sommer im Jahr 1995, als sie mit René zusammen war, dennoch mit anderen Jungs  herumfüßelte und -schnäbelte und sich am Ende selber lobte: „Ich bin René treu geblieben. Das war gut von mir!“

Yvonne hatte ein Best-of ihrer Einträge von 1998 bis 2013 zusammengestellt. Am 30.4.2004 schrieb sie als 15 Jährige: „Ficken, scheiße, warum muss immer so schnell alles so fuckig, befickt, SCHEISSE werden??? Alles ist zum Kotzen, gehe morgen nicht zur Kirche, fickt euch!“

Nadine nahm uns mit auf eine jährliche Urlaubsreise nach Ungarn – mit Familie und bester Freundin. „Wir sitzen hier immer noch und können die Langeweile gar nicht beschreiben. Noch 6 Tage, dann sind wir endlich wieder daheim“, schrieb sie in ihr Tagebuch und wünschte sich nicht sehnlicher, als im nächsten Jahr mal an einen anderen Urlaubsort mit Action und „geilen Jungs“ zu fahren.

Lana, die zum ersten Mal auf der Diary Slam-Bühne war und selbst kaum die Jugend hinter sich gelassen hatte, erzählte: „Ich bin für die nächsten Tage Pescetarierin. Meine Mutter hat mich am Frühstück daran erinnert, dass ich keine Wurst essen darf.“

Nachdem die beiden Jurymitglieder zum ersten Mal in der elfjährigen Diary Slam-Geschichte nach der Pause nicht mehr anwesend waren, durften alle drei – Yvonne, Nadine und Lana – einen weiteren kurzen Einblick in ihre Tagebücher gewähren.

Mit ihrer Hommage an die letzten Seiten ihres Tagebuchs konnte Nadine den Diary Slam-Titel Juni 2002 für sich entscheiden.

Herzlichen Dank an die Teilnehmerinnen und Ella für die Moderation! Wir sehen uns im August wieder – im Juli machen wir eine wohlverdiente Sommerpause!