News

Home / Archive by category "News"
„Jedes potthässliche Flittchen bekommt einen Typen ab, nur ich nicht“

„Jedes potthässliche Flittchen bekommt einen Typen ab, nur ich nicht“

Beim 80. Diary Slam referierte Ella aus ihrem Tagebuch, wie sie, als 13-jähriger Backfisch, bei ihrem ersten Date aussehen wolle: „Gutgeputzte Zähne; was gegen Mundgeruch; saubere, gut riechende Klamotten, saubere Haut, Smiling!“
Maren berichtete von ihrem Austauschjahr in Norwegen als 17-jährige, bei dem ihr besonders das Schulfach „Politik & Menschenrechte“ gefiel: „Sobald ich mehr norwegisch kann, könnte das spannend werden.“
Kathrin hingegen gab tiefe Einblicke in ihren einstigen Groll gegen die Lehrer: „Schade, dass die Sonne nicht scheint, da könnte ich Herrn Noll mit meiner Uhr in die Augen lasern“.
Und Nadine kommunizierte, wo es mit den Jungs schon nicht klappte, nächtelang mit ihrem besten Freund, dem Tagebuch: „Was meinst du dazu? Noch 4 Seiten und du kannst nichts mehr dazu sagen.“
Im Stechen zwischen Ella und Kathrin ging letztere haushoch als Diary Slam Champion hervor. Glückwunsch, danke an alle, auch an Moderator Sven Onken, der selbst seinen einzigen, mitreißenden Tagebucheintrag („Heute habe ich ein Toastbrot mit Leberwurst gegessen“) zum Besten gab.

Bühne frei für unseren 80. Diary Slam(!) am 27. Februar 2019

Bühne frei für unseren 80. Diary Slam(!) am 27. Februar 2019

Eure Tagebücher, Liebesbriefe, Songtexte oder Freundschaftsbücher fristen ein trauriges Dasein in euren Schubladen? Damit kann Schluß sein, denn wir bieten den pubertären Zeilen eine Bühne. 📝📖📚
Bei unserem Diary Slam lesen wildfremde Menschen dem Publikum ihre längst vergangenen Erlebnisse aus Jugendzeiten vor.
Kommt vorbei um in der Vergangenheit zu schwelgen! ❤ Nächster Termin: 27. Februar 2019

Eintritt: 5,- € (nur Abendkasse)
Einlass ab 19.30 Uhr – frühes Kommen für Sitzplätze ist empfohlen. Los geht´s um 20.30 Uhr.
Grüner Jäger, Neuer Pferdemarkt 36, 20357 Hamburg

———
Meldet euch bei Interesse am Vorlesen unter mail@diaryslam.de
Dort beantworten wir eure Fragen!

„Das Leben ist schön, lasst uns feiern!“

„Das Leben ist schön, lasst uns feiern!“

Der erste Diary Slam im neuen Jahr bot vier unterschiedliche Einblicke in die Jugend unserer Leser. Den Anfang machte Sarah, die von ihrem sechswöchigen Sprachaufenthalt auf Malta vorlas und auch noch oft an zuhause dachte: „Mit Christian ist es immer noch schwierig. Er kann mir die Ohrfeige nicht verzeihen.“

Danach kam Carmen auf die Bühne, deren Tagebücher vor allem durch eines geprägt waren: Ihrer Schwärmerei zu Juri. Aber auch über ihren Schulwechsel machte sie sich Gedanken: „Ich gehe auf jeden Fall aufs Gymi, außer wenn ich eine Hauptschulempfehlung bekomme.“

Sonja erzählte in ihren Tagebucheinträgen der 80er Jahre über ihre Vater-Tochter-Beziehung und beschrieb, wie sie Inventur im Kinderzimmer machte und das Playmobilspielzeug katalogisierte.

Trotz des ernsten Themas über seine Chemotherapie lieferte Mathias viele Lacher, in dem er aus seinen Erinnerungen an die ehemalige DDR erzählte. Sein Schuleintrag „Mathias war heute sehr lebhaft, andere Kinder sind zu Schaden gekommen“ katapultierte ihn unter anderem ins Stechen mit Sarah. Letztere gewann das furiose Finale und durfte sich bei Moderator Sven Onken zuerst ein brandneues Tagebuch aussuchen. Herzlichen Dank an alle vier wunderbaren Vorleser!

Nächster Diary Slam am 30. Januar 2019

Nächster Diary Slam am 30. Januar 2019

Ach, was waren das noch für Zeiten als wir die Top-Chartshows im Fernsehen verfolgt haben und Stefan Raab, Tobi Schlegl, Collien Fernandes sowie Heike Makatsch für das Musikfernsehen der 90er und 2000er Jahre standen. Und nun das: Zum Jahresende 2018 wurde der Musiksender VIVA eingestellt. Wie gut, dass wir beim Diary Slam im letzten Jahr noch dieses VIVA-Tagebuchschätzchen unter die Vorleser gebracht haben.

Du möchtest auch ein Tagebuch gewinnen? Dann lese aus deinen Tagebüchern, Freundschaftsbüchern oder Briefen aus Jugendzeiten vor. Nächste Chance:

30.01.2019
79. Diary Slam Hamburg, Grüner Jäger

Eintritt: 5,- €, Einlass ab 19.30 Uhr – frühes Kommen für Plätze ist empfohlen. Los geht´s um 20.30 Uhr.
Grüner Jäger, Neuer Pferdemarkt 36, 20357 Hamburg

„Scheißleben, doch ich kann nicht klagen“

„Scheißleben, doch ich kann nicht klagen“

Kurz vor Weihnachten waren wir erneut für ein Gastspiel im „Bunthaus Schankraum“ in Hamburg-Wilhelmsburg. Dabei gab es eine Premiere: Gleich drei LeserInnen standen gleichzeitig auf der Bühne, um aus ihrem WG-Tagebuch aus den frühern Neunzigerjahren vorzulesen – von Waschmaschinenproblemen, „kosmischen Orgasmen“, „The Smiths“ und sehr viel Wodka.
Neben den WG-Geheimnissen rund um Johannes, Diane und Michael gaben außerdem Ella, Christin, Sonja und Nadine ihre Jugendgeschichten zum Besten. Den Wilhelmsburger Wanderpokal überreichte Moderator Sven Onken am Ende an Nadine, die mit ihrem Liebesdramen („Jedes potthässliches Flittchen kriegt´n Freund“) das Publikum überzeugte.
Die Einnahmen des Abends gingen an ein Schulprojekt nach Tansania.
„Ich will richtig geil aussehen“

„Ich will richtig geil aussehen“

Beim 77. Diary Slam las Ella aus ihrem Tagebuch von Racheplänen an ihrem On-Off-Freund, dem sie zum Geburtstag ein Leberwurstbrot ins Gesicht klatschen wollte, wenn er ihr nicht endlich einen Liebesbrief schrieb.
Kerstin freute sich als Heranwachsende über „endlich Videotext“ und peppte ihre eher ruhigen Jugendjahre gerne mal mit Erlebnissen anderer auf: „Wenigstens ETWAS Gutes ist passiert: bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten!“
Kristina bekannte sich in ihrem Tagebuch freimütig als „fies“, war darin aber durchaus selbstreflektiert: „Ich gönne ihr die guten Noten nicht.
Ich gebe meine Gedanken wenigstens zu, ich hätte sie ja auch nicht aufschreiben müssen.“
Und Angela beäugte sich permanent kritisch: „Ich sehe nur von weitem gut aus.“ Akribisch listete sie „alle Fehler meines Körpers“ auf, darunter: „zu große Schilddrüsen“.
Im Stechen zwischen Kerstin und Angela ging erstere schließlich als Diary Slam Champion nach Hause. Glückwunsch und Dank an alle!

Das Buch zum Diary Slam

Das Buch zum Diary Slam

Wer erinnert sich nicht mit Schrecken, Scham, aber auch mit Wehmut an die langen, aufreibenden Jahre der Jugend? Als einem plötzlich Haare an den unmöglichsten Stellen wuchsen und man vor Verliebtheit fast platzte. Als die Eltern zum Inbegriff der Spießigkeit wurden und jede Sportstunde zur Folter.  Als man weit hinaus in die Welt wollte, aber die Reise gleich hinter der nächsten Tankstelle endete.

Die herrlichsten Geschichten kommen hier endlich ans Tageslicht! Über 70 BeiträgerInnen, zwischen 1970 und 1990 geboren, sind in diesem Buch versammelt.

 

Als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch erhältlich:Das Beste aus Jugendtagebüchern

Ich glaube, ich bin jetzt mit Nils zusammen. Das Beste aus wieder ausgegrabenen Jugend-Tagebüchern“ S. Fischer Verlag von Ella Carina Werner und Nadine Wedel

Lesungsanfragen: mail@diaryslam.de

 

„Schnee gibt mir den Kick von Weihnachten“

„Schnee gibt mir den Kick von Weihnachten“

Nicht nur auf Halloween-Partys gab es am 31.10. Grusel und Gänsehaut, sondern auch beim 76. Diary Slam:
Zum Auftakt las Martina aus Briefen, die sie als Pubertierende an sich selbst geschrieben hatte, „um mich zur Vernunft zu bringen“, zum Beispiel, statt dauernd an Jungs zu denken: „Kümmere dich lieber um deine Katze!“
Auch Feli brachte stapelweise Briefe mit, verfasst an ihre Jugendliebe, eine prickelnde Fernbeziehung zwischen Hamburg und Schwaben: „Du scheinst ein bewegtes Leben zu führen. Ich aber auch!“
Sarah verabredete sich in ihrer Jugend über Chat-Foren für „Blind Dates“ mit Unbekannten, über deren Äußeres sie dann im Tagebuch ächzte: „Ich stehe doch eher auf eng anliegende Ohren und Augen, die noch halb im Kopf liegen.“
Und Anika zeigte, was es bedeutete, in den frühen 90ern in der brandenburgischen Provinz aufzuwachsen. „Gestern war wieder nichts los“, lautete ihr häufigster Tagebuchsatz. Der einsame Höhepunkt: „Am Samstag habe ich mir von meinem Ersparten ein neues Sparschwein gekauft.“

In der Finalrunde zwischen Martina und Feli konnte sich letztere, bereits zum 2. Mal, den „Slam Champion“-Titel sichern. Glückwunsch und Dank an alle – auch an MC Sven Onken!

„Zu süss für diese Welt“

„Zu süss für diese Welt“

Der 75. Diary Slam, souverän moderiert von Sven Onken, war ein kleines Jubiläum und ein großer Abend zugleich: Zum Auftakt las Ella aus ihrem Tagebuch, in dem sie sich als 11-Jährige vor allem für gutes Aussehen interessierte – insbesondere ihr eigenes: „Ich glaube, ich sehe verdammt gut aus“ jubilierte sie und pries ihren „modernen langen Hals“.

Sonja hingegen ärgerte sich in ihren Tagebuchergüssen über unnötige Geschlechtertrennung in den 80er Jahren: „Beim Klassentreffen standen die Jungs rechts, die Mädchen links. Und wenn ich mal zu den Jungs rüberging, galt ich gleich als Nutte.“

Josie durfte als 15-jähriger Berliner Backfisch ihren Hamburger Schwarm nur besuchen, wenn sie nach dem Willen ihres Vaters „fünf Einsen hintereinander schrieb“. Das gelang ihr, dennoch geißelte sie sich selbst als „faules Stück Dreck“.

Raphael zeigte, was es bedeutet, in der tiefsten österreichischen Provinz aufzuwachsen: „Mutter zwingt mich zur Kirchenchorprobe. Scheiß-Abhängigkeit!“ Außerdem gab er tiefe Einblicke in die Sorgen eines heranwachsenden Mannes: „Verdammt, mir ist mein Rasierpinsel ins Klo gefallen!“

In einem spannenden Stechen zwischen Josie und Ella konnte schließlich letztere mit einem schweißnassen, barbusigen Sauna-Tagebucheintrag den Slam-Champion-Titel ergattern. Glückwunsch und dank an alle!

Achtung: Im September muss der Diary Slam leider ausfallen.

Traut euch auf die Bühne: Packt die Tagebücher aus!

Traut euch auf die Bühne: Packt die Tagebücher aus!

Habt ihr auch Reisetagebuch geschrieben?
In eurem Highschool-Jahr in den USA, bei eurem Trip durch Asien, im ersten Urlaub ohne Eltern oder beim langweiligen Familienurlaub bei Tante Brigitte im Sauerland?

Na, dann komm‘ doch damit bei uns auf die Bühne. Alles was älter als fünf Jahre ist, ist herzlich willkommen bei uns.

Unser nächster Diary Slam findet am 29. August 2018 um 20. 30 Uhr im Grüner Jäger statt. Eintritt: 5,- Euro.