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„Kein Kerl wollte was von mir (außer meine Hausaufgaben)“

„Kein Kerl wollte was von mir (außer meine Hausaufgaben)“

Der 92. Diary Slam zeigte, dass er auch im Exil – „Bar 227“ – bestens funktioniert – wo sonst singen 100 ausgewachsene Menschen gemeinsam „Barbie Girl“ aus dem Jahr 1997?
Souverän moderiert von MC Sven Onken, las zu Beginn Clara von ihrem Jugendschwarm: optisch ein „wandelnder Wow-Effekt“, der aber leider auf der „kulturellen Ebene nicht so top“ sei, sprich, weniger gebildet als sie: „Immer wieder tun sich diese Klassenschluchten auf.“
Yvonne nahm die zahlreichen Zuschauer mit in ihrer niedersächsischen Studentenjahre, in denen sie mit 21,5 Jahren endlich Immanuel Kant verstand, aber vom Sinn des Lebens und der Liebe sonst nicht viel.
Lisa schließlich präsentierte ihr jugendliches, schnodderiges Ich im zarten Alter von 13 Jahren und damit ihre damaligen revolutionären Ideen: „Man müsste einen Führerschein fürs Ficken einführen“, auch aus gesellschaftlichen Gründen, um die vielen Teenie-Schwangerschaften einzudämmen.
Im Stechen zwischen allen dreien gewann schließlich Lisa, und darf sich seither als „Diary Slam Champion Februar 2020“ benennen. Glückwunsch und besten Dank an alle!

Auch der nächste Slam am 25. März findet um 20 Uhr in der „Bar 227“ statt, da der „Grüne Jäger“ renoviert wird.

„Dein Busen größer als meiner“

„Dein Busen größer als meiner“

Der 91. Diary Slam war ein Abend der großen, opulenten Liebesgeschichten. Zu Beginn entführte Ella das Publikum in die frühen Neunzigerjahre und berichtete von ihrer Jugendliebe, dem gut aussehenden, coolen René: „Nur schade, dass ich mit ihm nicht so gut über Sorgen und Gefühle reden kann. Er hat von beidem nicht viel“.
Yvonne wiederum vertraute ihrem Tagebuch ihr größtes Problem an: „Mit 16 noch keinen Freund! Verständlich, daß man da depressiv  wird und nur noch Coldplay hört“. Dann gab’s aber doch noch ein Techtelmechtel mit dem 13-jährigen H., der noch mit Lego spielte, aber dennoch mit ihr in einen Horrorfilm ging („er hat mir drei Salmis in den Mund geschoben“).
Anja präsentierte nicht nur eine schmerzvolle On-Off-Beziehung mit dem fiesen Uli, sondern auch die Sticheleien ihrer älteren Schwester: „Höchstens eine Brezel am Tag würde deiner Figur auch mal gut tun“, ächzte diese, die vor allem aber Angst hatte, der Busen der kleinen Schwester würde mal größer als ihrer.

Das finale Stechen war ein stimmungsvoller Fight auf Augenhöhe. Am Ende strich Anja dennoch den verdienten Sieg ein. Glückwunsch und Dank an alle!

Wichtige Info: Wegen Renovierungsarbeiten im Grünen Jäger findet der nächste Diary Slam am 26.2.2020 in der „Bar 227“ statt, Max-Brauer-Allee 227.

Danke!

Danke!

Zum Jahresende wollen wir euch Danke sagen:

Ein riesengroßes Dankeschön an all unsere großartigen, mutigen Leserinnen und Leser, die uns auch in diesem Jahr wieder mit ihren Jugendgeschichten beglückt haben!

Ein genauso fettes Danke an unser begeistertes Publikum, das uns auch im achten Jahr die Treue hält und in Scharen zu unseren Veranstaltungen strömt!

Danke, danke, danke auch an den weltbesten Moderator, den wir uns nur vorstellen können, Sven!

Und last but not least: Vielen Dank an den Grünen Jäger und vor allem an Benni für die wunderbare Gastfreundschaft.

Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Tagebuchjahr mit euch!

„Ich liebe dich wirklich, nicht nur wegen dem Alkohol“

„Ich liebe dich wirklich, nicht nur wegen dem Alkohol“

Überaus mutige neue Leserinnen beglückten uns bei unserer 90. Jubiläumsausgabe des Diary Slams im Grünen Jäger.

Den Anfang machte Julia, die von ihrer neuen Klassenkameradin und deren komischer Einstellung berichtete: „Sie möchte später mal rauchen.“

Zara unterhielt sich einst mit ihrem Schwarm, der gerade in Sizilien weilte, über Zungenküsse: „Ich habe es ihm theoretisch erklärt. Er will unbedingt mal züngeln.“

In Andreas Tagebüchern ging es fast nur um Jungs: „Ich schreib ihm am Dienstag, wenn ich voll genug bin.“

Auch in Kathys Briefbuch, welches sie mit einer Freundin führte, waren Jungs Thema Nr. 1. „Im Moment bin ich in fünf verschiedene Jungs verknallt.“

Carina, die sich an diesem Abend spontan zum Mitmachen meldete, las von ihrer emotionalen Phase vor, in der Zitate wie „Liebe ist die größte Macht der Welt, aber auch die demütigste“ in ihren Aufzeichnungen Platz fanden.

Die Jury beförderte Julia und Carina ins Finale, indem beide nochmal einen kurzen Text vorlesen durften.

Julia setzte sich letztendlich mit der Geschichte um einen sechsminütigen Kuss als Diary Slam Champion November 2019 durch. Herzlichen Glückwunsch!

„Fucking befickt scheiße“

„Fucking befickt scheiße“

Beim 89. Diary Slam las zum Auftakt Lena aus ihrem „Freundebuch“ aus Jugendtagen vor, wer ihre 5 besten Freunde sind, und nannte 5x sich selbst.Yvonne berichtete von dem Erlebnis, zum ersten Mal die Periode zu
bekommen: „Als ich in meine Unterhose sah, traf mich fast der Schlag.“
Sonja trauerte als Heranwachsende um den Tod ihres Wellensittichs, der allerlei Fragen aufwarf: „Womit habe ich das verdient? Liegt es vielleicht an mir?“
Weil sie von ihrem Schwarm lediglich den Straßennamen wusste, malte Barbara 50 Plakate und hängte sie ebendort an Laternenpfähle:“Christian, ich möchte dich wiedersehen!“
Und Lili nahm die ZuhörerInnen mit zu einer missglückten Gläserrück-Session mit ihren Freundinnen und einem störrischen Geist: „Wir fragten: Willst du uns verarschen? Er so: Ja.“
Im Stechen zwischen Yvonne und Barbara konnte sich letztere mit ihrer anrührenden Schwarmsuche durchsetzen, die zwar vergeblich endete – aber immerhin 20 Jahre später den Titel des „Diary Slam Champion Oktober
2019“ einbrachte. Glückwunsch und Dank an alle!

„Da wo die Liebe hinfällt, wächst kein Gras mehr“

„Da wo die Liebe hinfällt, wächst kein Gras mehr“

Ein emotionaler Abend liegt hinter uns, an dem uns fünf Leser*innen mit ihren Einträgen begeistert haben.

Den Anfang machte Diary Slam-Urgestein Nadine, die mit ihren Einträgen aus den Jahren 1999 vom „geilsten Mann Baden-Württembergs“ schwärmte.

Danach las Josie von ihrer zwei Monate alten und gescheiterten Beziehung, die sie für verschenkte Zeit hielt. Doch zum Glück standen schon die nächsten Jungs in den Startlöchern für eine neue Beziehung.

„Heute war ein Scheißtag“, lautete der erste Satz auf der Bühne aus Matthias´ Tagebuch, denn u.a. hatte der Bankautomat seine Karte eingezogen. Neben seinen Einträgen rund um den Weggang aus seiner schwäbischen Heimat präsentierte er auch Frühwerke seiner Lyrik.

Die Texte, die Sabine Mitte der 2000er Jahre verfasst hatte, richteten sich an ihren verstorbenen Freund. Sie erzählte ihm von ihrem Tagesablauf, vor allem vom polternden Kater, der über ihr neu eingezogen war, und sie erinnerte sich an gemeinsam Erlebtes.

Iva schrieb 2006 in ihrem Tagebuch, wie froh sie doch war, dass nicht nur sie, sondern auch ihr „absoluter Traumboy“ ein Handy hatte. Aber noch besser war, dass beide auch Nummern getauscht hatten.

Im Stechen zwischen Josie und Sabine berührte letztere das Publikum so sehr, dass der Titel des Diary Slam Champions in diesem Monat an Sabine ging. Hut  ab für so viel Mut und Gratulation! Ein großes Dankeschön auch an unseren charmanten Moderator Sven Onken, den „Grünen Jäger“ und euch Zuhörer!

So war die Lange Nacht der Literatur

So war die Lange Nacht der Literatur

Leute, wir sind immer noch ganz beseelt vom wunderbaren Abend am 7.9.2019 bei der Langen Nacht der Literatur. Wir hatten nicht nur vier fabelhafte Vorleser*innen, einen supercharmanten Moderator, sondern auch ein großartiges Publikum, das mitgefiebert, mitgelacht und mitgefühlt hat. Herzlichen Glückwunsh an Kathrin, die sich den Diary Slam-Titel sichern konnte! Und natürlich ein großes Dankeschön an das Goldbekhaus e.V. für die Ausrichtung unseres Tagebuchabends! 💜

„Jungs melden sich meistens sowieso nicht bei Girls“

„Jungs melden sich meistens sowieso nicht bei Girls“

Der 86. Diary Slam rührte vielfach zu Tränen, ob aus Freude, Rührung oder Scham, war irgendwann nicht mehr auszumachen. Zu Beginn las Nadine über eine unerwiderte Liebe („Ich glaub, er will mich nur ficken. Schade, doch ich bleib an der Sache dran“). Selbst die teuer erkauften
Rastazöpfe (480 D-Mark!) konnten daran nichts ändern.
Yvonne wusste schon mit 12 Jahren: „Das Leben ist voll hart“, darunter der Urlaub mit der ganzen Familie.
Feli traute sich was und las ausnahmsweise aus ihrem Tagebuch, in das sie erst vor einem Jahr an ihre Jugendliebe anlässlich eines nahendes Klassentreffens geschrieben hatte, sie wolle nicht über ehemalige langweilige Lehrer reden, sie wolle lieber Zärtlichkeit und Sex. Und auch Ella schrieb schwärmerisch in den frühen Neunzigerjahren über
ihren Freund und seine schönen Beine und rätselte dabei: „Was wohl zwischen den Beinen ist?“

Im Stechen zwischen Nadine und Ella ging letztere am Ende haushoch als „Diary Slam Champion“ hervor. Glückwunsch und Dank an alle, insbesondere auch an Moderator Sven Onken!

Diary Slam zur 6. Langen Nacht der Literatur

Diary Slam zur 6. Langen Nacht der Literatur

Zum ersten Mal ist der Diary Slam am Samstag, den 7. September bei der Langen Nacht der Literatur mit dabei. Auf der Bühne zum Hof im Goldbekhaus erwarten euch fabelhafte VorleserInnen, wie immer charmant moderiert von Sven Onken.

Eintritt:
6,- Euro zzgl. Gebühren im Vorverkauf
9,- Euro Abendkasse

Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr

Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9 | 22301 Hamburg-Winterhude

 

 

„Ich bin mit Pascal gegangen, aber nur 45 Minuten“

„Ich bin mit Pascal gegangen, aber nur 45 Minuten“

Aufgrund des bulligwarmen Wetters fand der 85. Diary Slam „open air“ im Garten des Grünen Jägers statt, wie immer zauberhaft moderiert von MC Sven Onken.
Zu Beginn verlas Ella, was sie als 12-jährige mit ihrem Schwarm am liebsten alles anstellen würde: „Umarmen, kuscheln, anschmiegen … das sind meine erotischen Vorstellungen. Weiter geht es bei mir noch nicht.“
Markus notierte in seinem Tagebuch als 13-jähriger, seine Angebetete habe beim Spazierengehen plötzlich den Arm um ihn gelegt, „vielleicht war es aber nur Zufall?“
Sarah nahm die Zuschauer auf ihre erste nächtliche Sauftour mit, nach der sie, auf Anordnung der Mutter, frühmorgens gleich wieder die Wäsche der ganzen Familie bügeln musste.
Und Carina berichtete im Akkord von einer 1-Tages-Beziehung nach der anderen. Mit eindrücklichen Tagebucheinträgen wie: „Mama nervt mich total. Sie will immer mit mir kuscheln. Soll sie doch in den Puff gehen“, konnte sie sich im finalen Stechen gegen Ella durchsetzen und wurde so zur Diary Slam Championikin des Abends.

Glückwunsch und Danke an alle!

Nach einer Sommerpause findet der nächste Slam am 28. August statt.