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„Da wo die Liebe hinfällt, wächst kein Gras mehr“

„Da wo die Liebe hinfällt, wächst kein Gras mehr“

Ein emotionaler Abend liegt hinter uns, an dem uns fünf Leser*innen mit ihren Einträgen begeistert haben.

Den Anfang machte Diary Slam-Urgestein Nadine, die mit ihren Einträgen aus den Jahren 1999 vom „geilsten Mann Baden-Württembergs“ schwärmte.

Danach las Josie von ihrer zwei Monate alten und gescheiterten Beziehung, die sie für verschenkte Zeit hielt. Doch zum Glück standen schon die nächsten Jungs in den Startlöchern für eine neue Beziehung.

„Heute war ein Scheißtag“, lautete der erste Satz auf der Bühne aus Matthias´ Tagebuch, denn u.a. hatte der Bankautomat seine Karte eingezogen. Neben seinen Einträgen rund um den Weggang aus seiner schwäbischen Heimat präsentierte er auch Frühwerke seiner Lyrik.

Die Texte, die Sabine Mitte der 2000er Jahre verfasst hatte, richteten sich an ihren verstorbenen Freund. Sie erzählte ihm von ihrem Tagesablauf, vor allem vom polternden Kater, der über ihr neu eingezogen war, und sie erinnerte sich an gemeinsam Erlebtes.

Iva schrieb 2006 in ihrem Tagebuch, wie froh sie doch war, dass nicht nur sie, sondern auch ihr „absoluter Traumboy“ ein Handy hatte. Aber noch besser war, dass beide auch Nummern getauscht hatten.

Im Stechen zwischen Josie und Sabine berührte letztere das Publikum so sehr, dass der Titel des Diary Slam Champions in diesem Monat an Sabine ging. Hut  ab für so viel Mut und Gratulation! Ein großes Dankeschön auch an unseren charmanten Moderator Sven Onken, den „Grünen Jäger“ und euch Zuhörer!

So war die Lange Nacht der Literatur

So war die Lange Nacht der Literatur

Leute, wir sind immer noch ganz beseelt vom wunderbaren Abend am 7.9.2019 bei der Langen Nacht der Literatur. Wir hatten nicht nur vier fabelhafte Vorleser*innen, einen supercharmanten Moderator, sondern auch ein großartiges Publikum, das mitgefiebert, mitgelacht und mitgefühlt hat. Herzlichen Glückwunsh an Kathrin, die sich den Diary Slam-Titel sichern konnte! Und natürlich ein großes Dankeschön an das Goldbekhaus e.V. für die Ausrichtung unseres Tagebuchabends! 💜

„Jungs melden sich meistens sowieso nicht bei Girls“

„Jungs melden sich meistens sowieso nicht bei Girls“

Der 86. Diary Slam rührte vielfach zu Tränen, ob aus Freude, Rührung oder Scham, war irgendwann nicht mehr auszumachen. Zu Beginn las Nadine über eine unerwiderte Liebe („Ich glaub, er will mich nur ficken. Schade, doch ich bleib an der Sache dran“). Selbst die teuer erkauften
Rastazöpfe (480 D-Mark!) konnten daran nichts ändern.
Yvonne wusste schon mit 12 Jahren: „Das Leben ist voll hart“, darunter der Urlaub mit der ganzen Familie.
Feli traute sich was und las ausnahmsweise aus ihrem Tagebuch, in das sie erst vor einem Jahr an ihre Jugendliebe anlässlich eines nahendes Klassentreffens geschrieben hatte, sie wolle nicht über ehemalige langweilige Lehrer reden, sie wolle lieber Zärtlichkeit und Sex. Und auch Ella schrieb schwärmerisch in den frühen Neunzigerjahren über
ihren Freund und seine schönen Beine und rätselte dabei: „Was wohl zwischen den Beinen ist?“

Im Stechen zwischen Nadine und Ella ging letztere am Ende haushoch als „Diary Slam Champion“ hervor. Glückwunsch und Dank an alle, insbesondere auch an Moderator Sven Onken!

Diary Slam zur 6. Langen Nacht der Literatur

Diary Slam zur 6. Langen Nacht der Literatur

Zum ersten Mal ist der Diary Slam am Samstag, den 7. September bei der Langen Nacht der Literatur mit dabei. Auf der Bühne zum Hof im Goldbekhaus erwarten euch fabelhafte VorleserInnen, wie immer charmant moderiert von Sven Onken.

Eintritt:
6,- Euro zzgl. Gebühren im Vorverkauf
9,- Euro Abendkasse

Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr

Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9 | 22301 Hamburg-Winterhude

 

 

„Ich bin mit Pascal gegangen, aber nur 45 Minuten“

„Ich bin mit Pascal gegangen, aber nur 45 Minuten“

Aufgrund des bulligwarmen Wetters fand der 85. Diary Slam „open air“ im Garten des Grünen Jägers statt, wie immer zauberhaft moderiert von MC Sven Onken.
Zu Beginn verlas Ella, was sie als 12-jährige mit ihrem Schwarm am liebsten alles anstellen würde: „Umarmen, kuscheln, anschmiegen … das sind meine erotischen Vorstellungen. Weiter geht es bei mir noch nicht.“
Markus notierte in seinem Tagebuch als 13-jähriger, seine Angebetete habe beim Spazierengehen plötzlich den Arm um ihn gelegt, „vielleicht war es aber nur Zufall?“
Sarah nahm die Zuschauer auf ihre erste nächtliche Sauftour mit, nach der sie, auf Anordnung der Mutter, frühmorgens gleich wieder die Wäsche der ganzen Familie bügeln musste.
Und Carina berichtete im Akkord von einer 1-Tages-Beziehung nach der anderen. Mit eindrücklichen Tagebucheinträgen wie: „Mama nervt mich total. Sie will immer mit mir kuscheln. Soll sie doch in den Puff gehen“, konnte sie sich im finalen Stechen gegen Ella durchsetzen und wurde so zur Diary Slam Championikin des Abends.

Glückwunsch und Danke an alle!

Nach einer Sommerpause findet der nächste Slam am 28. August statt.

„Juhu, wir haben seit einem halben Jahr Internet“

„Juhu, wir haben seit einem halben Jahr Internet“

Vier mutige neue Vorleserinnen teilten ihre Tagebuchgeschichten beim 84. Diary Slam mit uns und unserem Publikum.

Den Anfang machte Lea, die noch bei einem ihrer letzten Besuche in der Jury saß. In ihren Einträgen von 2008 vertraute sie ihrem Tagebuch an, dass sie stolz sei, gefirmt zu sein. Doch eigentlich drehte sich in ihrem Leben alles um Jungs, von denen einer ihr am Telefon beichtete, dass er sie liebe. „Wir haben uns aber noch nie gesehen.“

Janine vertrieb sich die Zeit Anfang der 2000er Jahre gerne in Internetforen. Unter dem Nickname „Zicke deluxe“ lernte sie einen Jungen aus Ahrensburg kennen, bei dem fast alles stimmte, „außer dass er sportlich und musikalisch ist“. Ohne ihn persönlich kennengelernt zu haben, fuhr trotzdem vor lauter Verliebtheit eine Achterbahn in ihrem Bauch.

Freundinnen waren in Emilias Tagebuch ein großes Thema. Vorallem Nr. 2 auf ihrer Freundinnenliste, die mit den Attributen „lieb und nett“ vermerkt war, gab Anlass, in ihr Tagebuch zu schreiben. So ließ sie sie schon von ihrem Brot abbeißen und einen Film bei ihr zu Hause gucken, und bekam als Dank die Worte an den Kopf geknallt, „dass es scheiß langweilig mit mir zu telefonieren sei.“ Was zur Folge hatte, dass die Freundin auf Rang 5 der Freundinnenliste rutschte.

Nach den drei lustigen Tagebuchtexten betrat Pauline die Bühne und sorgte für eine nachdenklichere Stimmung. Sie beschrieb ihre schwierige Beziehung zu einem Jungen, die sich zwischen großer Liebe und Todessehnsucht abspielte. „Ich liebe dich viel zu sehr. Irgendwas läuft schief. Ich fühle mich so leer.“

Die Jury entschied sich für Emilia und Lea im Finale, bei dem sich Emilia als „die schlechteste Freundin der Welt“ outete und Lea Briefbücher vorlas, in denen sie sich und ihre Freundin nach den berühmten Fußballern Balle und Schweini nannte.

Letztendlich konnte Lea den Diary Slam Champion Titel im Monat Mai für sich gewinnen. Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an alle wunderbaren Leserinnen, dem großartigen Publikum, dem Grünen Jäger und unseren einmaligen Moderator Sven Onken!

„Ich bin stark und nicht allein“

„Ich bin stark und nicht allein“

Unser 83. Diary Slam war wieder richtig „knorke“, wie man in den Achtzigerjahren gesagt hätte.
Zum Auftakt las Ella aus ihrem Tagebuch über ihre Jugendliebe, beschrieb dessen Körper von den Ohren bis zu den Beinen und rätselte: „Was wohl
zwischen den Beinen ist?“ Bettina präsentierte ihr altes Traumtagebuch, in dem sie stets – nach nächtlichem Aufwachen gegen 03.30 Uhr – ihre Träume notierte, und in dem es von rotierenden Duschen und zerbrochenen Schokohasen wimmelte; Dr. Freud hätte seine Freude daran gehabt.
Lena zeigte, welche emotionalen Aufs und Abs die Pubertät mit sich bringt, vor allem, wenn der Schwarm nicht so richtig und hundertpro Schluss gemacht hat: „Er sagte, zu 70% ist Schluss.“ Und Josie gab sich mit 15 Jahren schon sehr reflektiert: „Ist ein Tagebuch dafür da, um aufzuschreiben, was am Tag passiert ist? Wenn ja, dann mache ich irgendwas falsch …“
Im Stechen zwischen Ella und Josie ergatterte Ella haarscharf den Titel des „Diary Slam Champions April 2019“, der sich mehr oder weniger gut im Lebenslauf macht. Glückwunsch und Dank an alle, vor allem an unseren „duften“ Moderator Sven Onken!

Diary Slam zu Gast beim Elbdeich e.V.

Diary Slam zu Gast beim Elbdeich e.V.

Im Rahmen der Suedlese war der Diary Slam am 13. April 2019 zu Gast beim Elbdeich e.V. Im Süden von Hamburg nahmen die LeserInnen das Publikum mit in ihre Vergangenheit, bei der es – wie sollte es auch anderst sein – meist um die Liebe zu einem Jungen ging. Aber auch schnöde Alltagsbeschreibungen begeisterten die Zuschauer.

Vielen Dank an Elbdeich e.V. für den wunderbaren Abend bei euch!

„Unsere Beziehung hielt gerade einmal 4 Tage“

„Unsere Beziehung hielt gerade einmal 4 Tage“

Unser 81. Diary Slam im restlos ausverkauften Grüner Jäger war wieder eine Zeitreise in die Jugendjahre unserer mutigen Leserinnen. Vier davon brillierten auf unserer Bühne mit ihren pubertären Texten. 📝📖
 
Den Anfang machte Ella, die sich über ihre Beziehung zu einem Jungen beschwerte: „Doch leider kann ich mit ihm nicht über Gefühle und Probleme reden. Er hat von beidem nicht viel“. Allerdings lernte sie auf einem Kirchenzeltlager gleich den nächsten Typen kennen, mit dem sie unter dem Campingtisch füßelte.
 
Sonja erzählte davon, wie sie an ihrem 15. Geburtstag eine Party zu Hause veranstaltete, bei der ihre Mutter ein wachsames Auge – vor allem auf den Alkoholkonsum – hatte. Doch einer ihrer Gäste trank trotzdem so viel, so dass die Party bereits um 22.30 Uhr ein jähes Ende fand.
 
Clara, die zum ersten Mal auf der Diary Slam-Bühne stand, erzählte von einer Griechenlandreise mit ihrer Schulklasse, auf der sie sich schwer verliebte. Wäre da nur nicht ihr eigentlicher Freund gewesen, mit dem sie danach noch zwei Wochen Familienurlaub auf Kreta verbringen musste …
 
„Unsere Beziehung hielt gerade einmal 4 Tage“, gestand schließlich Nadine ihrem Tagebuch im Jahr 1999 und war dabei immerhin froh, dass sie ihren Eltern noch nichts von ihrem Freund erzählt hatte.
 
Im Stechen, das ausnahmsweise mit drei Leserinnen stattfand, gab Sonja eine Passage zum Besten, die von einem verstörenden Besuch im punkigen Altona der 80er Jahre handelte. Clara trug ein Gedicht über das Meer vor und Nadine las einen Songtext ihrer imaginären Band „The Minnie Mouses Guns´n Roses“ aus dem Jahr 1996.
Den Abend gewann Diary Slam-Newcomerin Clara. Herzlichen Glückwünsch zum Champion-Titel im Monat März!
 
Ein großes Dankeschön an das beste Publikum Hamburgs und unseren wie immer charmanten Moderator Sven Onken! 💜
Wir sehen uns am 24. April!
„Jedes potthässliche Flittchen bekommt einen Typen ab, nur ich nicht“

„Jedes potthässliche Flittchen bekommt einen Typen ab, nur ich nicht“

Beim 80. Diary Slam referierte Ella aus ihrem Tagebuch, wie sie, als 13-jähriger Backfisch, bei ihrem ersten Date aussehen wolle: „Gutgeputzte Zähne; was gegen Mundgeruch; saubere, gut riechende Klamotten, saubere Haut, Smiling!“
Maren berichtete von ihrem Austauschjahr in Norwegen als 17-jährige, bei dem ihr besonders das Schulfach „Politik & Menschenrechte“ gefiel: „Sobald ich mehr norwegisch kann, könnte das spannend werden.“
Kathrin hingegen gab tiefe Einblicke in ihren einstigen Groll gegen die Lehrer: „Schade, dass die Sonne nicht scheint, da könnte ich Herrn Noll mit meiner Uhr in die Augen lasern“.
Und Nadine kommunizierte, wo es mit den Jungs schon nicht klappte, nächtelang mit ihrem besten Freund, dem Tagebuch: „Was meinst du dazu? Noch 4 Seiten und du kannst nichts mehr dazu sagen.“
Im Stechen zwischen Ella und Kathrin ging letztere haushoch als Diary Slam Champion hervor. Glückwunsch, danke an alle, auch an Moderator Sven Onken, der selbst seinen einzigen, mitreißenden Tagebucheintrag („Heute habe ich ein Toastbrot mit Leberwurst gegessen“) zum Besten gab.