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„Ich bin stark und nicht allein“

„Ich bin stark und nicht allein“

Unser 83. Diary Slam war wieder richtig „knorke“, wie man in den Achtzigerjahren gesagt hätte.
Zum Auftakt las Ella aus ihrem Tagebuch über ihre Jugendliebe, beschrieb dessen Körper von den Ohren bis zu den Beinen und rätselte: „Was wohl
zwischen den Beinen ist?“ Bettina präsentierte ihr altes Traumtagebuch, in dem sie stets – nach nächtlichem Aufwachen gegen 03.30 Uhr – ihre Träume notierte, und in dem es von rotierenden Duschen und zerbrochenen Schokohasen wimmelte; Dr. Freud hätte seine Freude daran gehabt.
Lena zeigte, welche emotionalen Aufs und Abs die Pubertät mit sich bringt, vor allem, wenn der Schwarm nicht so richtig und hundertpro Schluss gemacht hat: „Er sagte, zu 70% ist Schluss.“ Und Josie gab sich mit 15 Jahren schon sehr reflektiert: „Ist ein Tagebuch dafür da, um aufzuschreiben, was am Tag passiert ist? Wenn ja, dann mache ich irgendwas falsch …“
Im Stechen zwischen Ella und Josie ergatterte Ella haarscharf den Titel des „Diary Slam Champions April 2019“, der sich mehr oder weniger gut im Lebenslauf macht. Glückwunsch und Dank an alle, vor allem an unseren „duften“ Moderator Sven Onken!

Diary Slam zu Gast beim Elbdeich e.V.

Diary Slam zu Gast beim Elbdeich e.V.

Im Rahmen der Suedlese war der Diary Slam am 13. April 2019 zu Gast beim Elbdeich e.V. Im Süden von Hamburg nahmen die LeserInnen das Publikum mit in ihre Vergangenheit, bei der es – wie sollte es auch anderst sein – meist um die Liebe zu einem Jungen ging. Aber auch schnöde Alltagsbeschreibungen begeisterten die Zuschauer.

Vielen Dank an Elbdeich e.V. für den wunderbaren Abend bei euch!

„Unsere Beziehung hielt gerade einmal 4 Tage“

„Unsere Beziehung hielt gerade einmal 4 Tage“

Unser 81. Diary Slam im restlos ausverkauften Grüner Jäger war wieder eine Zeitreise in die Jugendjahre unserer mutigen Leserinnen. Vier davon brillierten auf unserer Bühne mit ihren pubertären Texten. 📝📖
 
Den Anfang machte Ella, die sich über ihre Beziehung zu einem Jungen beschwerte: „Doch leider kann ich mit ihm nicht über Gefühle und Probleme reden. Er hat von beidem nicht viel“. Allerdings lernte sie auf einem Kirchenzeltlager gleich den nächsten Typen kennen, mit dem sie unter dem Campingtisch füßelte.
 
Sonja erzählte davon, wie sie an ihrem 15. Geburtstag eine Party zu Hause veranstaltete, bei der ihre Mutter ein wachsames Auge – vor allem auf den Alkoholkonsum – hatte. Doch einer ihrer Gäste trank trotzdem so viel, so dass die Party bereits um 22.30 Uhr ein jähes Ende fand.
 
Clara, die zum ersten Mal auf der Diary Slam-Bühne stand, erzählte von einer Griechenlandreise mit ihrer Schulklasse, auf der sie sich schwer verliebte. Wäre da nur nicht ihr eigentlicher Freund gewesen, mit dem sie danach noch zwei Wochen Familienurlaub auf Kreta verbringen musste …
 
„Unsere Beziehung hielt gerade einmal 4 Tage“, gestand schließlich Nadine ihrem Tagebuch im Jahr 1999 und war dabei immerhin froh, dass sie ihren Eltern noch nichts von ihrem Freund erzählt hatte.
 
Im Stechen, das ausnahmsweise mit drei Leserinnen stattfand, gab Sonja eine Passage zum Besten, die von einem verstörenden Besuch im punkigen Altona der 80er Jahre handelte. Clara trug ein Gedicht über das Meer vor und Nadine las einen Songtext ihrer imaginären Band „The Minnie Mouses Guns´n Roses“ aus dem Jahr 1996.
Den Abend gewann Diary Slam-Newcomerin Clara. Herzlichen Glückwünsch zum Champion-Titel im Monat März!
 
Ein großes Dankeschön an das beste Publikum Hamburgs und unseren wie immer charmanten Moderator Sven Onken! 💜
Wir sehen uns am 24. April!
„Jedes potthässliche Flittchen bekommt einen Typen ab, nur ich nicht“

„Jedes potthässliche Flittchen bekommt einen Typen ab, nur ich nicht“

Beim 80. Diary Slam referierte Ella aus ihrem Tagebuch, wie sie, als 13-jähriger Backfisch, bei ihrem ersten Date aussehen wolle: „Gutgeputzte Zähne; was gegen Mundgeruch; saubere, gut riechende Klamotten, saubere Haut, Smiling!“
Maren berichtete von ihrem Austauschjahr in Norwegen als 17-jährige, bei dem ihr besonders das Schulfach „Politik & Menschenrechte“ gefiel: „Sobald ich mehr norwegisch kann, könnte das spannend werden.“
Kathrin hingegen gab tiefe Einblicke in ihren einstigen Groll gegen die Lehrer: „Schade, dass die Sonne nicht scheint, da könnte ich Herrn Noll mit meiner Uhr in die Augen lasern“.
Und Nadine kommunizierte, wo es mit den Jungs schon nicht klappte, nächtelang mit ihrem besten Freund, dem Tagebuch: „Was meinst du dazu? Noch 4 Seiten und du kannst nichts mehr dazu sagen.“
Im Stechen zwischen Ella und Kathrin ging letztere haushoch als Diary Slam Champion hervor. Glückwunsch, danke an alle, auch an Moderator Sven Onken, der selbst seinen einzigen, mitreißenden Tagebucheintrag („Heute habe ich ein Toastbrot mit Leberwurst gegessen“) zum Besten gab.

Bühne frei für unseren 80. Diary Slam(!) am 27. Februar 2019

Bühne frei für unseren 80. Diary Slam(!) am 27. Februar 2019

Eure Tagebücher, Liebesbriefe, Songtexte oder Freundschaftsbücher fristen ein trauriges Dasein in euren Schubladen? Damit kann Schluß sein, denn wir bieten den pubertären Zeilen eine Bühne. 📝📖📚
Bei unserem Diary Slam lesen wildfremde Menschen dem Publikum ihre längst vergangenen Erlebnisse aus Jugendzeiten vor.
Kommt vorbei um in der Vergangenheit zu schwelgen! ❤ Nächster Termin: 27. Februar 2019

Eintritt: 5,- € (nur Abendkasse)
Einlass ab 19.30 Uhr – frühes Kommen für Sitzplätze ist empfohlen. Los geht´s um 20.30 Uhr.
Grüner Jäger, Neuer Pferdemarkt 36, 20357 Hamburg

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Meldet euch bei Interesse am Vorlesen unter mail@diaryslam.de
Dort beantworten wir eure Fragen!

„Das Leben ist schön, lasst uns feiern!“

„Das Leben ist schön, lasst uns feiern!“

Der erste Diary Slam im neuen Jahr bot vier unterschiedliche Einblicke in die Jugend unserer Leser. Den Anfang machte Sarah, die von ihrem sechswöchigen Sprachaufenthalt auf Malta vorlas und auch noch oft an zuhause dachte: „Mit Christian ist es immer noch schwierig. Er kann mir die Ohrfeige nicht verzeihen.“

Danach kam Carmen auf die Bühne, deren Tagebücher vor allem durch eines geprägt waren: Ihrer Schwärmerei zu Juri. Aber auch über ihren Schulwechsel machte sie sich Gedanken: „Ich gehe auf jeden Fall aufs Gymi, außer wenn ich eine Hauptschulempfehlung bekomme.“

Sonja erzählte in ihren Tagebucheinträgen der 80er Jahre über ihre Vater-Tochter-Beziehung und beschrieb, wie sie Inventur im Kinderzimmer machte und das Playmobilspielzeug katalogisierte.

Trotz des ernsten Themas über seine Chemotherapie lieferte Mathias viele Lacher, in dem er aus seinen Erinnerungen an die ehemalige DDR erzählte. Sein Schuleintrag „Mathias war heute sehr lebhaft, andere Kinder sind zu Schaden gekommen“ katapultierte ihn unter anderem ins Stechen mit Sarah. Letztere gewann das furiose Finale und durfte sich bei Moderator Sven Onken zuerst ein brandneues Tagebuch aussuchen. Herzlichen Dank an alle vier wunderbaren Vorleser!

Nächster Diary Slam am 30. Januar 2019

Nächster Diary Slam am 30. Januar 2019

Ach, was waren das noch für Zeiten als wir die Top-Chartshows im Fernsehen verfolgt haben und Stefan Raab, Tobi Schlegl, Collien Fernandes sowie Heike Makatsch für das Musikfernsehen der 90er und 2000er Jahre standen. Und nun das: Zum Jahresende 2018 wurde der Musiksender VIVA eingestellt. Wie gut, dass wir beim Diary Slam im letzten Jahr noch dieses VIVA-Tagebuchschätzchen unter die Vorleser gebracht haben.

Du möchtest auch ein Tagebuch gewinnen? Dann lese aus deinen Tagebüchern, Freundschaftsbüchern oder Briefen aus Jugendzeiten vor. Nächste Chance:

30.01.2019
79. Diary Slam Hamburg, Grüner Jäger

Eintritt: 5,- €, Einlass ab 19.30 Uhr – frühes Kommen für Plätze ist empfohlen. Los geht´s um 20.30 Uhr.
Grüner Jäger, Neuer Pferdemarkt 36, 20357 Hamburg

„Scheißleben, doch ich kann nicht klagen“

„Scheißleben, doch ich kann nicht klagen“

Kurz vor Weihnachten waren wir erneut für ein Gastspiel im „Bunthaus Schankraum“ in Hamburg-Wilhelmsburg. Dabei gab es eine Premiere: Gleich drei LeserInnen standen gleichzeitig auf der Bühne, um aus ihrem WG-Tagebuch aus den frühern Neunzigerjahren vorzulesen – von Waschmaschinenproblemen, „kosmischen Orgasmen“, „The Smiths“ und sehr viel Wodka.
Neben den WG-Geheimnissen rund um Johannes, Diane und Michael gaben außerdem Ella, Christin, Sonja und Nadine ihre Jugendgeschichten zum Besten. Den Wilhelmsburger Wanderpokal überreichte Moderator Sven Onken am Ende an Nadine, die mit ihrem Liebesdramen („Jedes potthässliches Flittchen kriegt´n Freund“) das Publikum überzeugte.
Die Einnahmen des Abends gingen an ein Schulprojekt nach Tansania.
„Ich will richtig geil aussehen“

„Ich will richtig geil aussehen“

Beim 77. Diary Slam las Ella aus ihrem Tagebuch von Racheplänen an ihrem On-Off-Freund, dem sie zum Geburtstag ein Leberwurstbrot ins Gesicht klatschen wollte, wenn er ihr nicht endlich einen Liebesbrief schrieb.
Kerstin freute sich als Heranwachsende über „endlich Videotext“ und peppte ihre eher ruhigen Jugendjahre gerne mal mit Erlebnissen anderer auf: „Wenigstens ETWAS Gutes ist passiert: bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten!“
Kristina bekannte sich in ihrem Tagebuch freimütig als „fies“, war darin aber durchaus selbstreflektiert: „Ich gönne ihr die guten Noten nicht.
Ich gebe meine Gedanken wenigstens zu, ich hätte sie ja auch nicht aufschreiben müssen.“
Und Angela beäugte sich permanent kritisch: „Ich sehe nur von weitem gut aus.“ Akribisch listete sie „alle Fehler meines Körpers“ auf, darunter: „zu große Schilddrüsen“.
Im Stechen zwischen Kerstin und Angela ging erstere schließlich als Diary Slam Champion nach Hause. Glückwunsch und Dank an alle!

Das Buch zum Diary Slam

Das Buch zum Diary Slam

Wer erinnert sich nicht mit Schrecken, Scham, aber auch mit Wehmut an die langen, aufreibenden Jahre der Jugend? Als einem plötzlich Haare an den unmöglichsten Stellen wuchsen und man vor Verliebtheit fast platzte. Als die Eltern zum Inbegriff der Spießigkeit wurden und jede Sportstunde zur Folter.  Als man weit hinaus in die Welt wollte, aber die Reise gleich hinter der nächsten Tankstelle endete.

Die herrlichsten Geschichten kommen hier endlich ans Tageslicht! Über 70 BeiträgerInnen, zwischen 1970 und 1990 geboren, sind in diesem Buch versammelt.

 

Als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch erhältlich:Das Beste aus Jugendtagebüchern

Ich glaube, ich bin jetzt mit Nils zusammen. Das Beste aus wieder ausgegrabenen Jugend-Tagebüchern“ S. Fischer Verlag von Ella Carina Werner und Nadine Wedel

Lesungsanfragen: mail@diaryslam.de