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28.11.2024: Best of Diary Slam im Centralkomitee

28.11.2024: Best of Diary Slam im Centralkomitee

Das Jahr 2024 ist fast schon wieder rum, aber ein Highlight gibt es noch in diesem Jahr: unseren Best of Diary Slam!

Am 28. November 2024 um 20 Uhr lesen unerschrockene Erwachsene aus ihen Jugendtagebüchern im Centralkomitee, St. Georg vor. Mit dabei Kay, Jasmin, Yvonne, Anja H. und Nadine.
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Eintritt: VVK 17,80 Euro, Tickets gibt es hier

Alles läuft cool, 100 Prozent Leben, wie in der Werbung!

Alles läuft cool, 100 Prozent Leben, wie in der Werbung!

Beim 122. Diary Slam las zu Beginn Ella aus ihrem Tagebuch als 13-Jährige, als sie im Freibad ambivalente Gefühle gegenüber ihrem ersten Boyfriend empfand: „Ich konnte ihn kaum angucken, weil er dumm und süß zugleich in Badehose aussah.“
Marie nahm das Publikum mit auf eine Zeitreise in die Nullerjahre, als sie mit 12 Jahren „Verarschungsbriefe“ an Jungs schrieb und nach einer Beerdigung mit den Eltern über den Friedhof spazierte: „Mein Vater kannte jeden zweiten Toten.“
Annika gab sich als Jugendliche schon sehr lebensweise: „Ich glaube, die Teenie-Zeit ist eine Phase im Leben, in der man versteht“, und war vor Euphorie kaum zu stoppen: „Alles läuft cool, 100 Prozent Leben, wie in der Werbung!“
Louise las aus ihrem Freundschaftsbuch, in dem sie und ihre beste Freundin wilde Übernachtungspläne mit „zusammen Kassetten belabern“ schmiedeten und dauernd „Verpiss dich“ von Tic Tac Toe hörte.
Am Ende gewann Annika im großartigen Stechen gegen Ella haushoch und damit den Slam-Champion-Titel des Abends. Danke an alle, an Moderator Sven und das wunderbare, lachlustige Publikum!

Ab sofort: Vorverkauf für Diary Slam im Grünen Jäger

Ab sofort: Vorverkauf für Diary Slam im Grünen Jäger

Liebe Diary Slam-Fans,

nach über zwölf Jahren nur Abendkasse und oft langen Warteschlangen haben wir uns zu diesem Schritt entschieden: Ab sofort gibt es für unsere Slams im Grünen Jäger einen Vorverkauf!

Tickets an der Abendkasse wird es nur noch geben, wenn im Vorverkauf nicht alle Tickets verkauft wurden.
Wir freuen uns auf zahlreiche weitere Shows mit euch als unseren Gästen!

Unser nächster Slam im Grünen Jäger ist der 23.10.24 und Karten gibt es ab sofort hier.

Euer Diary Slam-Team

„Diesen Tag mußt du Dir merken solange wie wir leben“

„Diesen Tag mußt du Dir merken solange wie wir leben“

Es ist immer wieder ein Fest aus euren alten Tagebüchern zu hören. Auch unser Diary Slam zur Langen Nacht der Literatur war wieder so ein wunderbarer Abend, der uns zum Lachen gebracht hat, zum in Erinnerungen schwelgen und vielleicht sogar im Nachhinein in den eigenen Tagebuchnotizen zu stöbern.
Die reine Frauenrunde im Goldbekhaus wurde von Charlotte eröffnet. „Alle aus der Klasse haben jetzt einen BH“ schrieb die damals 14jährige in ihr Tagebuch und nahm uns mit zu ihrem ersten spannendem BH Kauf in den späten 2000er Jahren.
Sigrid katapultierte uns mit ihren Tagebucheinträgen in die 1970er Jahre. „Ich glaube, ich fühle mich noch zu jung für einen richtigen Freund“ schrieb die damals 14jährige nach ihrem Liebesaus mit dem noch viel zu „kindischen“ Dieter.
Luises Tagebucheinträge aus den 1990er Jahren handelten von Jungs und der romantischen Episode, bei der sie Füllerkappen mit ihrem Schwarm in der Schule austauschte.
In Larissas Tagebucheinträge aus den 1980er Jahren kamen die Erwachsenen nicht gut weg, denn sie wollte niemals so werden wie die, sonst müsse sie „kotzen“.
In einem spannenden Stechen zwischen Luise und Larissa gewann Letztere hauchdünn den Diary Slam zur Langen Nacht der Literatur. Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen für ihren Mut ihre alten Geschichten mit uns zu teilen. Ein Ritt durch vier Jahrzehnte Tagebuchaufzeichnungen! Und danke auch an unseren Moderator Sven für diesen tollen Abend.

Diary Slam zur 11. Langen Nacht der Literatur

Diary Slam zur 11. Langen Nacht der Literatur

Wer erinnert sich nicht mit Schrecken, Scham, aber auch mit Wehmut an die langen, aufreibenden Jahre der Pubertät? Manchmal wurde all der Frust in fliederfarbener Tinte im Tagebuch festgehalten. In der Kladde wurde die Sau rausgelassen, der ganzen Weltschmerzniedergeschrieben und alle Triumphe und Träume festgehalten. Im Tagebuch konnte getrost der erste Kuss etwas länger gemacht werden, die Abfuhr etwas milder, die Biermenge etwas

größer. Weil es eh niemand lesen würde. Weil es nie, niemals irgendwer lesen sollte. Doch all diesen Jugenddramen bietet der Diary Slam eine Bühne. Denn beim Diary Slam lesen erwachsene Menschen öffentlich aus ihren jugendlichen Tagebüchern vor undversetzen das Publikum zurück in die Vergangenheit.

Vier wunderbare Vorleser*innen geben bei der 11. Langen Nacht der Literatur im Goldbekhaus einen Einblick in ihre Tagebücher.

Moderiert wird der Abend von Sven Onken

Einlass: 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Tickets nur im VVK hier.

Freie Platzwahl!

 

 

Mehrgenerationenhaus Gehrden sucht Vorleser*innen für ersten Diary Slam

Mehrgenerationenhaus Gehrden sucht Vorleser*innen für ersten Diary Slam

Elisabeth Steffens vom Mehrgenationenhaus Gehrden war bei ihrem Besuch beim Diary Slam so begeistert, dass sie nun einen Diary Slam in der Nähe von Hannover initieren möchte. Sie sucht dafür nach Vorleser*innen. Interessierte melden sich gerne bis zum 15.08.2024 über diese E-Mailadresse: info(at)mgt-gehrden.de

Lachtränen und Nostalgie: Mein Besuch beim
120. Diary Slam in Hamburg
Diary Slam bald auch in Gehrden?

Ein Poetry Slam ist vielen sicherlich ein Begriff, doch was ist ein Diary Slam?

Vor Corona war ich auf die Ankündigung eines solchen Diary Slam in der Stadtteilbibliothek in Döhren aufmerksam geworden und neugierig, was sich dahinter verbirgt. Es sollte bis zum 03.07.2024 dauern, dass diese Neugierde mit einem Besuch in Hamburg auf die lustigste Weise befriedigt wurde. Dort fand die 120. Auflage eines Diary Slams statt und ich war mit meiner Tochter mit weiteren geschätzten 160 Besucher*innen dabei.

Es wird aus Tagebüchern vorgelesen, aus einer Zeit, die längst vergangen ist. 6 Vorleser*innen waren an diesem Abend auf der Bühne. Der Moderator Sven erläuterte das Verfahren. Dann ging es auch schon los. Es wurde aus der Zeit zwischen dem 9. und 15. Lebensjahr und zwischen 1983 und 2011 vorlesen. Eine Vorleserin brachte Gedichte aus der Zeit zum Vortrag. Der einzige Mann, Alex, unter den Vorleser*innen hatte auch Texte von seinem Kumpel Boris dabei, sie hatten das Tagebuch damals abwechselnd gefüllt. Die Geschichten vom Interesse für das andere Geschlecht, vom ersten Kuss, einer verschmähten und dann doch gelebten Beziehung, die trotzdem nicht ewig währte, einer Ferienfreizeit im Ausland, der Bewertung von Mädchen, wer ist denn die coolste und die Frage, warum haben alle einen Freund nur ich nicht? Es ist alles lange her und alle können auch selbst darüber lachen. Dem Publikum kam das alles sehr vertraut vor und deshalb war es so lustig. Wir erkannten uns selbst in dem, was vorgelesen wurde, auch wenn wir vielleicht kein Tagebuch geschrieben haben.

Die Bewertung der Vorträge spielte nur eine untergeordnete Rolle. Sie diente nur dazu, wer sich als erstes eines der Präsente aussuchen durfte, die für alle zur Verfügung standen.

Der Abend war so lustig, das nicht einmal die harten Bierbänke zum Problem wurden. Ich konnte mit den Organisatorinnen sprechen, die mir Unterstützung zugesagt haben für einen Diary Slam im MGT in Gehrden.

Wer ist dabei? Es gibt nur eine begrenze Anzahl an Plätzen.

Die einzige Voraussetzung ist:

Du hast dein Tagebuch oder ein Briefbuch von früher noch.

Melde dich bis zum 15.08.2024 über E-Mail info(at)mgt-gehrden.de bei mir.

„Es hat sich angefühlt, als schwämmen kleine Kaulquappen in mir drin“

„Es hat sich angefühlt, als schwämmen kleine Kaulquappen in mir drin“

Der 120. Diary Slam war ein sommerliches Highlight mit sechs Vorleser*innen, davon fünf die zum ersten Mal bei uns auf der Bühne standen! Zu Beginn las Maria-Rosa aus ihrem Tagebuch als 13-Jährige, in dem sie die Angst vor einem Geigenkonzert plagte: „Ich musste mir die ganze Zeit die Leute wegdenken.“ Alexander, der sogar sein Tagebuch durch die Reihen geben ließ, war im selbem Alter vor allem mit Coolness beschäftigt, was bei einer Augenentzündung ein Problem ist: „Ich muss eine Sonnenbrille tragen. Dann denken alle, ich will cool sein. Dabei bin ich das auch ohne Sonnenbrille!“ Frieda berichtete von Sommerferien in Italien per „ruf Jugendreisen“ mit grabschenden Jungs und dem ersten prickelnden Date nachts am Strand. Auch Jil las eine Passage vor, in der sie mit 14 Jahren das erste Mal verliebt war: „Es hat sich angefühlt, als schwämmen kleine Kaulquappen in mir drin.“ Fungi las melancholische Liebesgedichte, die auch voller Selbstkritik waren: „Könnt ihr mir noch mal verzeihn? / Ich werde alles geben, euch eine bessere Tochter zu sein.“ Louise präsentierte ständig wechselnde Anrede-Formeln an ihr Tagebuch, von „Hey Tagi“ über „Hallo Tage“ bis „Hi Tagchen“ und erzählte von einem romantischen Ereignis, bei dem sie Füllerkappen mit ihrem Schwarm ausgetauscht hatte. Im Stechen zwischen Alexander und Louise gewann letztere den Titel des Slam Champions Juli 2024. Glückwunsch und danke an alle, auch an Spitzenmoderator Sven!

Herzlichen Dank an Sigel

Herzlichen Dank an Sigel

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Firma Sigel für das Sponsoring der Tagebuch-Gewinne für unsere Diary Slams.

Die hochwertigen FSC-zertifizierten Notizbücher Jolie sind ein echter Hingucker!

Unsere Vorleser*innen beim Diary Slam werden sehr viel Freude beim Eintragen neuer Erinnerung haben, da sind wir uns sicher.

 

 

 

„Ich dachte, ich liege in Reis. Aber es war meine Kotze“

„Ich dachte, ich liege in Reis. Aber es war meine Kotze“

Welch schöner Abend im seit Wochen ausverkauften Goldbekhaus.

Vier Vorleserinnen nahmen uns mit in ihre Jugend – Dramen rund um Jungs und Urlaubserlebnisse inklusive.

Den Anfang machte Josie, die von ihrer Fernbeziehung Hamburg – Berlin als 15jährige berichtete  und die zarten Annäherungsversuche an ihren Schwarm beschrieb: „So lang habe ich noch nie einen Jungen umarmt“

Danach kam Nadine auf die Bühne, die in ihrer Jugend jedes Jahr das gleiche in ihr Tagebuch schrieb: „Jetzt ist das Jahr fast rum und alles was ich wollte, hat sich nicht erfüllt: Einen Freund!!

Fungi erzählte von ihrem Urlaub mit ihrer Familie als Neunjährige: nach Island, voller Regen, „aber es waren immer mal wieder 5 Minuten Sonne“.

Das nicht nur Tagebuchtexte auf der Bühne performt werden können, bewies Josie 2, die extra aus Thüringen angereist war, um bei einem Diary Slam dabei zu sein. Josie packte ihre Gitarre aus und sang einen selbstkomponierten Song ihrer „Band ohne Jungs“.

Ins Stechen wurden Josie 1 und Josie 2 gewählt. Und in einem spannenden Kopf an Kopfrennen konnte sich letztendlich Josie 2 hauchdünn durchsetzen und den Hauptpreis, eine Original-Diddl-Maus aus den 90ern, absahnen.

Danke an alle – Vorleserinnen, unseren Moderator Sven, dem Goldbekhaus und dem fantastischen Publikum –  für den tollen Abend!

„Alle haben jetzt einen Freund – nur ich nicht“

„Alle haben jetzt einen Freund – nur ich nicht“

Auf Einladung von 20wines gab es einen wunderbaren Diary Slam Abend in Ahrensburg. Vor ausverkauftem Publikum, zwischen Weinflaschen und in unmittelbarer Nähe des Schlosses fand ein Diary Slam der besondernen Art statt. Vier Vorlesende lasen Einträge aus den 1960er bis in die 2000er Jahre vor. Ein Spaß für alle Generationen und hoffentlich nicht der letzte Abend in Ahrensburg!

Eine kleine Nachlese des Abends findet ihr in den Lübecker Nachrichten.